Mediation

Mediation und Konfliktmoderation

Die Mediation (lat. „Vermittlung“) ist ein strukturiertes freiwilliges Verfahren zur konstruktiven Beilegung oder Vermeidung eines Konfliktes. Die Konfliktparteien – Medianten genannt – wollen mit Unterstützung einer dritten unparteilichen Person (dem Mediator) zu einer gemeinsamen Vereinbarung gelangen, die ihren Bedürfnissen und Interessen entspricht. Der Mediator trifft dabei keine eigenen Entscheidungen bezüglich des Konflikts, sondern ist lediglich für das Verfahren verantwortlich.

Die Konfliktmoderation ist eine Methode zur Bearbeitung von Konflikten in Gruppen. Sie verbindet dabei das Vorgehen und die Haltung der Mediation mit den beteiligenden Methoden der Gruppenmoderation. Die Konfliktmoderation ermöglicht somit, die Vielfalt an Positionen und Interessen der Gruppenmitglieder
überschaubar zu machen und gleichzeitig die Gruppendynamik positiv zu fördern.

Konflikte könnten bestehen

  • Beim Umgang mit den Dienstzeiten an Feiertagen
  • Beim Umgang mit schwierigen Kunden
  • Beim Umgang mit Vorschriften
Mediation

Vorgespräch: Vor der Konfliktmoderation findet zwischen dem / der Auftraggeber(in) der Einrichtung ein Vorgespräch statt, um den konkreten Auftrag zu klären.

Durchführung der Konfliktmoderation

  • Einstieg in die Thematik
  • Themen erheben und priorisieren
  • Hintergründe erhellen: Interessen darlegen
  • Ideen entwickeln
  • Vereinbarungen treffen und schriftlich formulieren

Zielgruppe: Alle Gruppen und Teams
Teilnehmer: Max. 8 Personen Bei bis zu 8 Teilnehmer(innen) 1 Moderatorin

Bei 9 und mehr Teilnehmer(innen) 2 Moderatorinnen

Dauer: 1-2 Tage á  8 Stunden je nach Umfang des Konflikts
Durchführungsort: ein neutraler Ort, außerhalb der üblichen Arbeitsorte

Zu jeder Moderation gehört ein Fotoprotokoll, welches erst im Rahmen des Seminars
erarbeitet wird.